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Wechselausstellung im Museum Neuruppin
26. Januar 22:00
Kostenlos
Museum Neuruppin
WECHSELAUSSTELLUNGEN
Die Wut ist weiblich
Fotografien von Rosa Engel
(15. März – 6. April 2026)
In Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsbeauftragten der Fontanestadt Neuruppin und des Landkreises OPR anlässlich der brandenburgischen Frauenwochen.
„Hast du deine Tage oder was?“ „Wirst du jetzt hysterisch?“ „Du bist viel hübscher, wenn du lächelst.“ – Fast jede Frau kennt solche Sätze. Wir leben in einer Kultur, in der weiblich gelesene Personen von klein auf lernen, ihre Wut zu unterdrücken. Die Sorge negativ bewertet zu werden, nicht ernst genommen zu werden, hässlich zu sein, hält Mädchen und Frauen davon ab, ihre Wut zu zeigen. Dieses Gefühl zu unterdrücken bedeutet aber gleichzeitig, immer wieder Grenzüberschreitungen, Verletzungen und Ungerechtigkeiten zuzulassen. Unsere Welt ist im Wandel. Und auch wenn das unruhige Zeiten mit sich bringt, ist das sehr gut und richtig so. Frauen ihre Wut zurückzugeben ist dabei ein wichtiger Schritt hin zu einer gleichberechtigten Welt. Die Ausstellung Die Wut ist weiblich holt die Wut der Frauen aus der Tabu-Zone. Die Fotografien von Rosa Engel machen dieses große, kraftvolle Gefühl mit seinen weiblichen Ausdrucksformen sichtbar und befreit die weibliche Wut vom Stigma der Hässlichkeit und von Scham.
Das Museum Neuruppin sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Fontanestadt Neuruppin und des Landkreises Ostprignitz-Ruppin eröffnen am Sonntag, dem 15. März 2026, um 14 Uhr die Ausstellung Die Wut ist weiblich mit Arbeiten von Rosa Engel. Die Fotografien wird zur Ausstellung sprechen. Die Wechselausstellung wird anlässlich der Brandenburgischen Frauenwochen präsentiert. Alle Interessierten sind herzlich zur Eröffnungsveranstaltung eingeladen!
Seit 22. Februar 2026:
AUS DER SAMMLUNG
Wenn ein Werbespruch Wirkung zeigt…
Eine Präsentation von neuen Objekten der Museumssammlung
Der Slogan „… zu haben bei Gustav Kühn, Neuruppin“, gedruckt auf den bunten Bilderbogen, machte den Namen der märkischen Stadt national und international bekannt. Das Museum Neuruppin besitzt über 12.000 Bilderbogen aus Neuruppin und anderen europäischen Produktionsstätten. Dieser überregional bedeutende Sammlungsschwerpunkt wird kontinuierlich ausgebaut. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, einige Lücken in der Sammlung erfolgreich zu schließen. So konnten ein größeres Konvolut Neuruppiner Bogen sowie Objekte aus dem Kontext der Bilderbogenproduktion aus der privaten Sammlung von Dietrich Hecht (Aschaffenburg) erworben werden. Mit weiteren teils gestifteten, teils angekauften Objekten werden die Neuerwerbungen im Bilderbogenraum vorgestellt.
Verlängert:
Der Bildhauer Max Wiese
Zum Gedenken an den 100. Todestag
Der Schriftsteller Theodor Fontane und der Architekt Karl Friedrich Schinkel wurden in ihrer Geburtsstadt mit Denkmalen geehrt.
Beide Denkmale wurden von dem Bildhauer Max Wiese (1846–1925) geschaffen, der in Neuruppin seine Jugendzeit verbracht hatte. Er fertigte für Neuruppin noch zwei weitere öffentliche Denkmale und ein Grabdenkmal für die eigene Familie an. Außerdem war er dem Museum in Neuruppin sehr verbunden. In der Ausstellung erinnern Dokumente und Objekte aus der Museumssammlung und Leihgaben an einen Künstler, der Neuruppin zu Beginn des 20. Jahrhunderts mitgestaltete.
Die Ausstellung entstand in Kooperation des Museums mit der Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft e.V. Neuruppin.
VERANSTALTUNGEN
SAVE THE DATE – Kommende Veranstaltungen im Museum Neuruppin
Donnerstag, 12. März 2026 | 17 Uhr
SPRECHEN & ZUHÖREN
„Wie geht es mir – als junger Mensch in Neuruppin?“
Mit dem Gesprächsformat SPRECHEN & ZUHÖREN bietet das Museum Neuruppin Raum für Austausch über aktuelle gesellschaftliche Themen.
Dieses Mal stehen die Perspektiven junger Menschen in Neuruppin im Mittelpunkt.
Die Veranstaltung richtet sich vor allem an junge Interessierte, etwa zwischen 14 und 25 Jahren.
Mögliche Gesprächsthemen können sein:
Wie erlebst Du das Leben in Deiner Stadt?
Wie geht es dir als junger Mensch in Neuruppin?
Was beschäftigt dich?
Was wünschst du dir?
Hier hast Du die Möglichkeit, zu sprechen – und die Möglichkeit, zuzuhören.
Warum machen wir das? Weil uns deine Stimme wichtig ist!
Weil wir glauben, dass jeder junge Mensch in Neuruppin Raum braucht, um zu sprechen – und Raum, um anderen zuzuhören.
Das Museum zeigt nicht nur Ausstellungen unterschiedlichster Themen, ist nicht nur Ort der Geschichte, sondern auch ein Ort für echte Gespräche über das Heute, das Hier und das Jetzt.
Bei dieser Veranstaltung kannst du in kleinen Runden mit 3–4 Personen deine Gedanken teilen – und anderen zuhören.
Die Veranstaltung wird moderiert und folgt dem bewährten Format „Sprechen & Zuhören“.
So funktioniert’s:
Kurze Begrüßung und moderierter Austausch in kleinen Runden:
Alle Teilnehmenden bekommen gleich viel Zeit, um zu sprechen.
Alle hören einander zu – ohne zu bewerten, ohne zu unterbrechen.
Es gibt keine falschen Fragen, keine falschen Antworten. Nur echte Gespräche von Mensch zu Mensch.
Hier steht das Zuhören im Mittelpunkt – und das Gefühl, gehört zu werden.
Wir freuen uns auf deine Stimme – und dein offenes Ohr!
Einfach vorbeikommen – keine Anmeldung nötig!
Freiwilliger Eintritt zwischen 0,00 € und 10,00 €.
Mehr zu dem Format „Sprechen & Zuhören“:
Sprechen & Zuhören: Wann hatten Sie zuletzt das Gefühl, dass Ihnen wi… [Mehr Demokratie]
Sonntag, 15. März 2026 | 14 Uhr
ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG
Die Wut ist weiblich
Fotografien von Rosa Engel
Das Museum Neuruppin sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Fontanestadt Neuruppin und des Landkreises Ostprignitz-Ruppin eröffnen am Sonntag, dem 15. März 2026, um 14 Uhr die Ausstellung „Die Wut ist weiblich“ mit Fotografien von Rosa Engel. Die Wechselausstellung wird anlässlich der Brandenburgischen Frauenwochen präsentiert.
In ihren Arbeiten zeigt Rosa Engel die Ausdruckskraft weiblicher Wut – ein Gefühl, das in unserer Gesellschaft oft tabuisiert oder negativ bewertet wird. Mit ihren Fotografien macht die Künstlerin weibliche Wut als Teil von Selbstermächtigung und gesellschaftlichem Wandel sichtbar.
Alle Interessierten sind herzlich zur Eröffnungsveranstaltung eingeladen.
Flexibler Eintritt.
Mittwoch, 18. März 2026 | 17 Uhr
TAG DER DEMOKRATIEGESCHICHTE
Demokratiegeschichte entdecken – Öffentliche Führung
Zum bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte am 18. März lädt das Museum Neuruppin zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung ein.
Gemeinsam mit der Museumsleiterin, Maja Peers, erkunden die Teilnehmenden die wechselvolle Geschichte Neuruppins. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich Vorstellungen von Freiheit, Mitbestimmung und gesellschaftlichem Wandel im lokalen Kontext spiegeln.
3,00 € Gebühr zzgl. flexibler Eintritt
Samstag, 21. März | 13 Uhr
SCHAUDRUCKEN IN DER LETTERNDRUCKWERKSTATT
Zwiebelfisch, Fliegenkopf und Schusterjunge
In der Letterndruckwerkstatt können die Besucherinnen und Besucher traditionelle Druckverfahren kennenlernen und ausprobieren. Die Geschichte und die Technik des Buch- und Letterndrucks ist Thema dieser 120-minütigen Druckvorführung. Horst Frohmüller, ein gelernter Buchdrucker, erklärt die speziellen Begriffe der Druckersprache und zeigt, wie die historischen Druckmaschinen funktionieren. Alle Teilnehmenden setzen und drucken einen Schriftsatz unter Anleitung.
Für alle ab 9 Jahren
3,00 € Material zzgl. flexibler Eintritt
SAVE THE DATE – Kommende Veranstaltungen im Museum Neuruppin
2.4.2026 – 11 Uhr
OSTERFERIENPROGRAMM
Voll bunt | Kreativworkshop
Mit Geli Schulze, Künstlerin
4.4.2026 – 14 Uhr
MARIONETTENFÜHRUNG
Unterwegs mit Theodor Fontane durch das Museum Neuruppin
Mit dem Lindenberger Marion-Etten-Theater
15.4.2026 – 17.30 Uhr
LESUNG
Kähne auf dem Rhin. Frachtschifffahrt im Ruppiner Land
Mit Michael Sohn
18.4.2026 – 14 Uhr
FESTVORTRAG
Zum 200. Geburtstag von Wilhelm Gentz
„Wer Gutes strebt, muss viele Plagen von allen Seiten her ertragen“
Referentin: Dr. Irina Rockel
29.4.2026 – 17 Uhr
VERANSTALTUNG
Treffen des OPR‑Frauennetzwerks mit Filmvorführung und anschließendem Gespräch
Eine Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Neuruppin und des Landkreises OPR
30.4.2026 – 18 Uhr
GESPRÄCHSABEND
Gespräche über Heimat –
„Ist das noch / schon mein Land?“
Eine Veranstaltung von PEN Berlin
Ähnliche Veranstaltungen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.































































































