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Museum Neuruppin – Wechselausstellung

16. Juni 14:00

Kostenlos
Museum Neuruppin

Die neue Benutzungs- und Entgeltordnung für den Besuch im Museum Neuruppin ab Samstag, 1. Juli 2023

Die Stadtverordnetenversammlung der Fontanestadt Neuruppin hat am 8.5.2023 eine neue Benutzungs- und Entgeltordnung für das Museum Neuruppin beschlossen. Diese tritt ab dem 1. Juli 2023 in Kraft. Eine
besondere Änderung gibt es bei der Entgeltregelung des Eintritts. Alle Museumsbesucher:innen entscheiden frei über die Höhe ihres Eintritts. Sie bestimmen einen Betrag zwischen 0 und 10 Euro. Das Museumsteam freut sich über diese neue flexible Eintrittsregelung. Auf diese Weise können alle Menschen ganz einfach an der Geschichte bzw. an den Geschichten der Stadt teilhaben, den Eintritt bezahlen sie nach eigenem Ermessen. Für Führungen, Veranstaltungen und Service sind Gebühren zu zahlen, die ebenfalls in der neuen Benutzungs- und Entgeltordnung geregelt werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Museumswebsite www.museumneuruppin.de unter Besucherinformation.

Aktuelle Wechselausstellung

Aufarbeitung. Die DDR in der Erinnerungskultur

Mit der Ausstellung Aufarbeitung. Die DDR in der Erinnerungskultur vom 3. März 2024 – 17. Juni 2024 widmet sich das Museum Neuruppin dem Gedenkjahr 2024, in dem sich die doppelte deutsche Staatsgründung zum 75. Mal und die Friedliche Revolution zum 35. Mal jähren. Erarbeitet wurde die Ausstellung von dem Historiker Dr. Ulrich Mählert, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, und dem Historiker und Publizisten Dr. Stefan Wolle, wissenschaftlicher Leiter des DDRMuseums in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die unterschiedlichen Perspektiven und Deutungen, die sich seit der Wiedervereinigung entwickelt haben.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zur Ausstellung:

„Seit ihrem Ende wird die DDR akribisch archiviert, in unzähligen Büchern analysiert, in Ausstellungen musealisiert, auf Podien diskutiert, in Filmen und Theaterstücken neu inszeniert, in Lehrpläne integriert und bei Familienfeiern immer wieder aufs Neue referiert. All dies ist Teil der Aufarbeitung der SEDDiktatur, die bis heute nicht abgeschlossen ist. In den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung war die Vergangenheit der deutschen Teilung allgegenwärtig. Bis dahin streng geheime Archive wurden herangezogen, um erlittenes Leid zu dokumentieren, Schuld oder Unschuld zu beweisen, die eigene Politik zu legitimieren oder den politischen Gegner zu diskreditieren.

Damals wurden Worte neu gebildet oder geprägt, die bis heute Emotionen wecken, wie etwa Evaluation und Abwicklung, Rehabilitierung und Restitution, gaucken, Treuhand, Wendehals, Seilschaft, Jammerossi oder Besserwessi. Geschichte konnte Freud und Leid zugleich bedeuten, etwa wenn ein Wohnhaus oder ein Gartengrundstück wieder den ehemaligen Eigentümern zugesprochen wurde, die von der SED in den Westen vertrieben worden waren. In den 1990er Jahren wurden in Ostdeutschland unzählige Straßen umbenannt. Die meisten Denkmäler und Kunstwerke, die an den untergegangenen Staatssozialismus erinnerten, wurden aus dem öffentlichen Raum entfernt. Während eine wachsende Zahl von Gedenkstätten und -zeichen, Straßen und Plätzen an Opposition und Widerstand sowie an die Opfer der Diktatur erinnert, zieren die Symbole der DDR bis heute so manche Datsche, werden trotzig auf Demonstrationen gezeigt oder zur Verkaufsförderung auf Lebensmittelkonserven gedruckt.

Über den Ort der DDR in der Geschichte von Demokratie und Diktatur in Deutschland wird nach wie vor gestritten. Erst langsam entwickelt sich ein Bewusstsein dafür, dass die vergangene Zeit der Zweistaatlichkeit die gemeinsame Geschichte aller in Deutschland lebenden Menschen ist.“

Die Ausstellung wird vom 3. März bis zum 17. Juni 2024 im Museum Neuruppin zu sehen sein.

Bis zum 15. Juli 2024:

Eine Ausstellung des Jugend Museums Berlin

ALL INCLUDED – queer unterwegs ist eine Wanderausstellung des Jugend Museums Berlin. Entstanden ist sie im Rahmen des Modellprojekts ALL INCLUDED! Museum und Schule gemeinsam für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Entlang der Themen Vielfalt, Geschlecht und Liebe beleuchtet die Ausstellung unterschiedliche Lebensweisen.

Sie richtet sich an Kinder ab 10 Jahren sowie Erwachsene und lädt mit Blick auf eine Geschichte der Emanzipation und des Kampfes um gleiche Rechte zu einem Perspektivwechsel ein. Welche unterschiedlichen Vielfalts- und Diversitätsmerkmale gibt es? Was verstehen wir unter Gender-Marketing? Wann wurde der § 175 abgeschafft oder die „Ehe für alle“ in Deutschland eingeführt? Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, auf interaktive Entdeckungstour zu gehen und über Objekte, Filme und partizipative Elemente für vielfältige Lebensweisen zu sensibilisieren und deren Wertschätzung zu fördern.

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

Die Ausstellung begleitet die Neuruppiner Pride Week vom 17. bis zum 29.6.2024.

AUSSTELLUNGSANKÜNDIGUNG UND AUFRUF ZUR BETEILIGUNG

Kunst in aus Neuruppin

7.7. bis 23.9.2024

Die kommende Ausstellung Kunst in aus Neuruppin möchte einen Einblick in die sehr lebendige Kunstszene der Fontanestadt bieten. Zahlreiche Kunstschaffende leben und arbeiten hier vor Ort und bereichern das Kulturleben des Ruppiner Landes. Viele von ihnen haben sich auch überregional einen Namen gemacht oder sich als bereits etablierte Künstler:innen in Neuruppin angesiedelt.

Ab dem 7. Juli möchte das Museum Neuruppin eine Ausstellung mit ausgewählten aktuellen Werken von Neuruppiner Künstlerinnen und Künstlern in seinem Neubau zeigen. Interessierte Kunstschaffende, die in Neuruppin leben und/oder arbeiten, sind eingeladen, Beispiele ihrer Werke zur Präsentation in der Ausstellung einzureichen.

Eine unabhängige Jury wird über die Auswahl aus den eingesendeten Arbeiten für eine gemeinsame Präsentation entscheiden. Die Auswahl und Zusammenstellung der Werke sollen eine in sich stimmige Gesamtschau ermöglichen. Ergänzt wird der Blick auf die zeitgenössische Kunst durch eine kleine Auswahl von Werken Neuruppiner Maler der Vergangenheit.

Folgende Kriterien gelten für eingereichte Werke:

  • Die Kunstwerke sollen nicht älter als fünf Jahre, gerne aber jüngeren Datums sein.
  • Das Motiv bzw. der Kontext des Werkes soll möglichst einen Bezug zur Stadt Neuruppin, zum Ruppiner Land, zur regionalen Natur oder der Kultur der Region haben.
  • Die Gattung bzw. Form des Kunstwerks ist frei. Gezeigt werden können Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle u.ä. sowie dreidimensionale Arbeiten, sofern sie in Länge und Breite 100 cm möglichst nicht überschreiten. Auch Videokunst, Projektionen u.ä. können eingereicht werden.
  • Um Werke einzureichen, schicken Interessierte bitte eine E-Mail ans Museum Neuruppin (info@museum-neuruppin.de) mit einer PDF-Datei (max. 7 MB) für jedes einzelne Werk, die eine kurze Beschreibung und 1 bis 3 aussagekräftige Fotos des Werkes enthält. In die Beschreibung sollen Informationen zur Größe des Werkes, der verwendeten Materialien und dem Titel des Werkes aufgenommen werden, wenn gewünscht, auch Hintergrundinformationen zu der künstlerischen Arbeit. Insgesamt können drei Werke pro Person eingereicht werden.
  • Einsendeschluss ist der 05.2024.

Die Künstlerinnen und Künstler bekommen bis Anfang Juni eine Nachricht des Museums, ob eines oder mehrere ihrer Werke gezeigt werden.

Die ausgewählten Werke müssten dem Museum Neuruppin für den Aufbau der Ausstellung zum 17. Juni 2024 im Original zur Verfügung gestellt werden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Museum Neuruppin
August-Bebel-Straße 14/15
16816 Neuruppin
T 03391-355 5103
F 03391-355 5117
info@museum-neuruppin.de

 

Veranstaltungen

16.6.2024 – 14 Uhr

Beim DRUCKEN IN DER LETTERNDRUCKWERKSTATT am Sonntag, dem 16. Juni 2024, um 14 Uhr können alle Interessierten traditionelle Druckverfahren kennenlernen und ausprobieren. Die Geschichte und die Technik des Buch- und Letterndrucks stehen im Mittelpunkt der 120-minütigen Druckvorführung. Horst Frohmüller, gelernter Buchdrucker, erklärt die speziellen Begriffe der Druckersprache und zeigt, wie die historischen Druckmaschinen funktionieren. Unter Anleitung setzen und drucken die Teilnehmenden einen Schriftsatz.

20.6.2024 – 17 Uhr

VORTRAG

Der Gestalter der Neuruppiner Altstadt: Philipp Bernard François Berson

Referent: Ulrich Gaebler, Stadtführer und Mitglied des Stammtisches Ruppiner Geschichte

In einem VORTRAG spricht Ulrich Gaebler, Stadtführer und Mitglied des Stammtisches Ruppiner Geschichte in Neuruppin, am Donnerstag, dem 20. Juni 2024, um 17 Uhr über PHILIPP BERNARD FRANÇOIS BERSON (1754-1835) und dessen Bedeutung für die Gestaltung der Neuruppiner Altstadt nach dem großen Stadtbrand von 1787.

Berson gestaltete die Fassaden der Bürgerhäuser und die dominierenden öffentlichen Gebäude der Stadt, wie die Pfarrkirche (heute Kulturkirche) und das Alte Gymnasium. Damit gab er der Stadt ihr Gesicht.
Über den preußischen Baumeister spricht Stadtführer Ulrich Gaebler am 20. Juni 2024 um 17 Uhr im Museum Neuruppin.

 

SAVE THE DATE – Kommende Veranstaltungen im Museum Neuruppin

 

3.7.2024 – 17 Uhr

AFTER WORK ANGEBOT

Führung durch die Dauerausstellung

 

7.7.2024 – 14 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

KUNST IN | AUS NEURUPPIN

 

18.7.2024 – 10 Uhr

FERIENPROGRAMM

Spielen im Museum

Für Kinder ab 8 Jahren

 

25.7.2024 – 11 Uhr

FERIENPROGRAMM

Drucken mit historischen Maschinen in der Letterndruckwerkstatt

Für Kinder ab 8 Jahren

Details

Datum:
16. Juni
Zeit:
14:00
Eintritt:
Kostenlos
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Veranstalter

Museum Neuruppin
Telefon:
03391 355 5100
E-Mail:
info@museum-neuruppin.de
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Veranstaltungsort

Museum Neuruppin
August-Bebel-Straße 14/15
Neuruppin, 16816 Deutschland
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Kontakt

Kristina Hannaleck

Tel.: 0170 9250227 oder per EMail an info@neuruppin.net oder nutzen Sie unser Kontaktformular

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